„Wir haben die Fotos im Staatsarchiv Lodz gefunden. Von 11.000 kleinen, originalen Kontaktabzügen haben wir etwa 80 ausgewählt. Durch die hervorragende Unterstützung des Direktors Piotr Zawilski konnten wir die Abbildungen vor Ort im Staatsarchiv einscannen“, so Blank-Markard.

Die Ausstellung war zuvor bei der Stiftung „Topographie des Terrors“ in Berlin zu sehen und hatte einen Wettbewerb zum Holcaustgedenktag (27. Januar) gewonnen.
Erstmals wird damit im Hauptgebäude der Vereinten Nationen in New York eine Ausstellung einer deutschen Dokumentationsstätte zu den Verbrechen der Deutschen im Nationalsozialismus gezeigt. „Es ist mir eine große Ehre, dabei zu sein und den Aufbau in der UN geleitet zu haben. Außerdem finde ich es wichtig, dass hier Bilder gezeigt werden, die nicht den perfiden Täterblick auf das damalige Geschehen haben. Hier werden Bilder gezeigt, die von jüdischen Fotografen aus dem Ghetto Litzmannstadt stammen“, so Blank-Markard.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. März zu sehen.
www.topographie.de