Berufsbild der Technischen Assistenten und Assistentinnen für Metallographie und Physikalische Werkstoffanalyse
Die Metallographie ist ein Arbeitsgebiet der Werkstoffwissenschaft und bedeutet wörtlich Metallbeschreibung.
Metallographinnen und Metallographen beschäftigen sich hauptsächlich mit der Mikrostruktur von Werkstoffen und leisten ihren Beitrag in der Qualitätssicherung, Werkstoff- prüfung, Werkstoffentwicklung und Erforschung von hochwertigen neuen Werkstoffen und in der Schadensanalyse.
Sie werden in den Prüflaboren der Industrie (z.B. der Auto-, Flugzeugindustrie, Bahn, Mikro-Elektronik, Maschinen-, Turbinenbau) sowie in privaten und staatlichen Forschungseinrichtungen, z.B. Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung, Helmholtz-Institut, Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Institut, den Universitäten und Hochschulen beschäftigt.
Metallographinnen und Metallographen sind gesuchte Fachleute, was sich auch positiv beim Arbeitsplatzangebot und den Anfangsgehältern bemerkbar macht.
Der Beruf kann nur am Lette-Verein Berlin und dem Technischen Berufskolleg in Solingen mit staatlich anerkanntem Abschluss erlernt werden.

