Unterrichtskonzept
Die Ausbildung findet mit theoretischen und praktischen Einheiten im Lette-Verein sowie in Krankenhäusern und in niedergelassenen Radiologiepraxen statt.
Eine Herausforderung innerhalb der Ausbildung ist es, Mensch und Technik so miteinander zu verbinden, dass die Menschlichkeit und Fürsorge für Patienten und Patientinnen nicht verloren geht und dennoch ökonomisch gearbeitet werden kann.
Diese Zielstellung erfordert eine intensive Ausbildung an den technischen Geräten der Radiologischen Diagnostik und Nuklearmedizin. Darüber hinaus stehen uns in Kliniken und Praxen diagnostische Großgeräte im Rahmen von Kooperationen für Ausbildungszwecke zur Verfügung.
Parallel dazu üben wir, etwa im Fach Psychologie, intensiv den Umgang mit kranken Menschen, aber auch mit uns selbst, um gruppendynamische Geschehen transparent zu machen.
Zur Förderung sozialer Kompetenzen und als Semesterhighlight werden regelmäßig Exkursionen durchgeführt, z.B. nach
- Dresden (Hygienemuseum)
- Hamburg (Philips, Desy)
- Erlangen (Siemens)
- Guben (Plastinarium)
- Magdeburg (Jahrtausendturm im Elbpark)
Die Mitarbeiterinnen der Radiologie sehen Ihren Lehrauftrag mit der Verabschiedung ihrer Schüler und Schülerinnen nach dem Staatsexamen nicht als beendet an: sie engagieren sich in der Fort- und Weiterbildung für MTRAs als Dozentinnen für die
- Fachkundeaktualisierung nach RöV und StrlSchV
- Fortbildungsseminare des Berufsverbandes dvta, z.B. Spezialkurse für Einstelltechniken in der Radiologischen Diagnostik, konventionelle und digitale Konstanzprüfungen bildverarbeitender Systeme
- Weiterbildungsangebote für den DIW-MTA (Fachassistenten/innen)
Für weitere medizinische, naturwissenschaftliche und technische Berufsgruppen werden (z.T. in Kooperation mit anderen Trägern) durchgeführt:
- Orientierungs- und Unterrichtspraktika im Studiengang Medizinpädagogik der Humboldt-Universität zu Berlin
- Strahlenschutzkurse

