Experiment 2:
Simulation eines genetischen Fingerabdrucks
Mit Hilfe des "Fingerprints" können die Kursteilnehmer ein fiktives Verbrechen aufklären. Dazu werden DNA-Proben von Verdächtigen und vom Tatort zunächst mit Restriktionsenzymen behandelt. Restriktionsenzyme schneiden DNA an spezifischen Erkennungsstellen. Zerschneidet man menschliche DNA mit solchen Enzymen, erhält man Stücke (DNA-Fragmente), die sich in ihrer Länge von Mensch zu Mensch stark unterscheiden. Die DNA-Fragmente werden mit Hilfe einer Gelelektrophorese ihrer Größe nach aufgetrennt und sichtbar gemacht. Es entsteht ein für jede Person charakteristisches Bandenmuster – ähnlich wie ein Fingerabdruck. Stimmt das Bandenmuster der Tatort-DNA mit dem Muster eines der Verdächtigen überein, ist der Täter ermittelt. Der genetische Fingerabdruck wird nicht nur in der Kriminalistik genutzt, sondern wird z.B. auch bei Vaterschaftstests oder zur Diagnose von Erbkrankheiten eingesetzt.
Dauer: ca. 2 Stunden