Die Geschichte der Abteilung

2008 feierte die Abteilung Chemie-Biologie 75 Jahre erfolgreiche Ausbildung für junge Erwachsene, denen mit diesem Berufsabschluss eine hervorragende Basis für ein naturwissenschaftlich geprägtes Berufsleben geboten wird.

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Photographische Lehranstalt des Lette-Vereins Hilfskräfte für chemische Betriebe auszubilden.
Als Anfang der 1930er Jahre im Lette-Verein Ausbildungsangebote und vereinsinterne Strukturen in Zusammenarbeit mit dem preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe neu strukturiert wurden, entstand aus der ursprünglichen Ausbildung „Laborantin für chemische Betriebe“ der erste Assistenzberuf überhaupt, der das Fach Biologie im Namen trägt. Der erste Ausbildungslehrgang begann 1933 mit ca. 24 Schülerinnen.

Das Erfolgsgeheimnis dieser Ausbildung liegt in der ständigen Anpassung der Ausbildungsinhalte an die aktuellen Anforderungen der Laborarbeit. So wurden immer sehr früh neue technische Entwicklungen und moderne Fachgebiete in die CBTA-Ausbildung integriert: 1940 die Physikalische Chemie, 1956 Mikrobiologie, Anfang der 80er Jahre instrumentelle Analytik mit kontinuierlichem Ausbau, 1986 EDV und Ökologie, 1998 Gentechnik, 2001 Zellkultur und 2004 Bioinformatik. Seit 1978 erwerben Schülerinnen und Schüler mit dem mittleren Schulabschluss gleichzeitig noch die allgemeine Fachhochschulreife.